Apulische Überraschung – Moscato di Trani

Apulien, das mit Sizilien um den Rang als zweitgrößte weinproduzierende Region Italiens konkurriert, ist für seinen hohen Erträge im Weinbau, selbst in DOC-Gebieten bekannt. Annähernd ein Dutzend süßer Weintypen gibt es in Apulien, darunter auch das süße Exemplar des sonst trocken angebotenenen apulischen Primitivo di Manduria und, fast unvermeidlich in Italien, einen süßen Moscato.

Der verkostete Wein, der Moscato di Trani DOC Piani di Tufara 2015 vom Weingut Rivera wird aus Moscato Reale, wie Moscato Bianco (Muscat Blanc á Petits Grains) in Apulien genannt wird, … Weiterlesen

Muffato della Sala – Italienischer Sauternes?

Hans und ich waren uns einig bei unserem Italienischer Abend im Urteil über den Muffato della Sala 2011 von Castello della Sala: In der Nase wie Sauternes, am Gaumen aber doch kräftiger, die Süße etwas zu spürbar, gewisse Ähnlichkeiten mit Passito vorhanden, dennoch kein Passito – kurzum ein sehr guter, eigenständiger italienischer Süßwein.

Das Castello della Sala, ein Weingut im Besitz der Familie Antinori, liegt unweit von Orvieto. Dort gedeihen auf mit Fossilien durchsetzten Böden, lehmig, sedimentären und vulkanischen Ursprungs, die … Weiterlesen

Sizilianischer Notissimo

Die barocke Pracht Notos ist über die Grenzen Siziliens hinaus bekannt. Weniger bekannt ist allerdings der Moscato di Noto aus der Sorte Moscato Bianco gekeltert. Die Sorte ist ganz häufig in italienischen Süßweinen anzutreffen. Auch der Moscato di Noto ist häufig süß – es gibt ihn aber auch in einer trockenen Variante. Die DOC Noto legt sich in ihren Vorschriften nicht auf den Süßegrad fest, nur aromatisch, sortencharakteristisch soll er schmecken, der Moscato di Noto.
Nach DOC-Vorschriften müssen aber die anderen drei Varianten des Moscato … Weiterlesen

Ruché Passito di Castagnole Monferrato

Weinlagen im Monferrato © pixabay.com

Eine eigene DOCG (Denominazione di Origine Controllata e Garantita) hat der Ruché  di Castagnole Monferrato seit dem Jahr 2010 und dies obwohl die Rebsorte, sozusagen erst in den 1970er-Jahren im Piemont wieder entdeckt wurde. Ihr damaliger Entdecker der Priester Don Giacomo Cauda war von Qualität, Körper,  Aromen,  Geschmack und Düften der Weine seiner zehn Reihen von Ruché-Rebstöcken so angetan, dass er nicht nur selbst mehr von dieser Sorte anbaute, sondern auch versuchte Winzer zu motivieren mehr davon zu kultivieren. Bereits 1987 gab es den DOC-Status, der damals wie auch bei der DOCG heute, ausschließlich für

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Cashmere von Traminer Kalk

Weinkellerführung mit Elena Walch

Ein Drittel der Südtiroler Weinbauflächen findet sich in der Weinbauzone Unterland, die damit die größte der sieben Weinbauzonen Südtirols ist. Auch am wärmsten ist es im Unterland, welches sich vom etwa 5 km nördlich von Tramin gelegenen Altenburg, entlang der Etsch bis zur Salurner Klause, der deutsch-italienischen Sprachgrenze hinzieht. Das Unterland kann auch noch die höchst gelegenen Weinberge Südtirols aufweisen. In 1.000 m Höhe reifen am Fennberg bei Kurtatsch die Trauben für einen bekannten trockenen Wein Südtirols, den Feldmarschall von Fenner. Die Nähe zum Gardasee mit seinen milden klimatischen Einflüssen ermöglicht, dass

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