Hoch komplexer Mas Amiel ’69

Reben im Roussillon

Die Flasche Mas Amiel ’69 hatte Hans mitgebracht, er hatte sie zusammen mit seinen letzten Gästen nicht zur Gänze geleert.
Das Weingut Mas Amiel, weltweit bekannt für seine Vin Doux Naturel, liegt in Südfrankreich, im Herzen des Roussillon in der Gemeinde Maury, etwa 30 km nordwestlich von Perpignan. Auf rund 100 Hektar Rebfläche gedeiht dort auf Böden von kalkhaltigen schwarzen Schiefer und Schiefermergel überwiegend Grenache Noir. Diese Rebsorte findet sich auch überwiegend in den roten Vin Doux Naturel,  die es in den Versionen Grenat und Tuilé gibt.

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Frisch von K.P. Keller: Pius Beerenauslese 2025

Beerenauslesen (BA) haben ihren Preis. Die Lese der Beeren ist sehr zeitintensiv, da sie meist einzeln aus den Trauben selektiert werden,- dies manchmal auch in mehreren Durchgängen. Hergestellt wird die BA aus Beeren, die voll- oder überreif sind und gerne auch Edelfäule (Botrytis) aufweisen dürfen. Das sind Beeren in denen sich die Aromastoffe im Reifungsprozess durch die Abnahme des Wassergehalts konzentrieren. Die Mostausbeute wird dadurch aber wesentlich geringer.

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Halbsüßer Muškat von Kozlović


Weinlagen bei Buje

Seit 1904 betreibt die Familie Kozlović Weinbau in Istrien im Tal der Vale nahe Momjan. Rund 30  Hektar Rebfläche überwiegend bestanden mit autochthonen Rebsorten bewirtschaftet das Weingut. Internationale Sorten wie beispielsweise Sauvignon Blanc, Cabernet Sauvignon oder Merlot ergänzen den Rebspiegel.

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Cuvée Spätlese von Kracher – starker süßer Einstiegswein


Eine Spätlese, also Wein aus spät gelesenen Trauben definiert sich über den Zuckergehalt der Trauben bei der Ernte und kann trocken oder fruchtsüß sein. Je nach Rebsorte und Anbaugebiet liegen dafür in Deutschland die Mindestmostgewichte zwischen 76 und 95° Oechsle. In Österreich liegt das Mindestmostgewicht bei 19° KMW (Klosterneuburger Mostwaage), entsprechend etwas mehr als 94° Oechsle. Spätlesen werden in Österreich überwiegend trocken ausgebaut, was in Österreich bedeutet, dass

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Knipsers Petit Doux


Weinbergshäuschen in der Pfalz Deutsches Weininstitut © www.deutscheweine.de

Vorneweg: Ein kleiner Süßwein, – wie der Name nahelegen könnte -, ist der Petit Doux auf keinen Fall. Das Petit bezieht sich auf den Namen der Rebsorte, – Petit Manseng. Eine Rebsorte, aus der im Südwesten Frankreichs, vorwiegend in den Appellationen Jurançon und Pacherenc du Vic-Bilh, hervorragende Süßweine erzeugt werden. Dank ihrer kleinen, lockeren Trauben sowie der kleinen, dickschaligen Beeren ist die Sorte nicht nur sehr widerstandsfähig gegen Botrytis, sondern

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Minzfrische Beerenauslese vom Leithaberg

Blick auf Jois und Leithaberg © ÖWM / WSNA

Westlich des Neusiedlersees des Leithagebirges liegt Jois, im Norden des gleichnamigen Weinbaugebiets, welches sich südlich bis nach Mörbisch am Ende des Neusiedlersees erstreckt. In Jois findet man das Weingut Martin Pasler, dessen Beerenauslese wir verkostet haben. Das bereits seit dem 17. Jahrhundert bestehende Weingut wird seit 1994 von Martin Pasler geführt, – seit dem Jahr 2000 biologisch.

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Frisch-fruchtiger Moscato aus Ligurien

© Pinogino

Süße Muskatweine, hergestellt aus den verschiedensten Muskatsorten sind in Italien in vielen Stilen anzutreffen. Aus Moscato Bianco (Muscat Blanc á Petit Grains) gekelterte Süßweine finden sich nur in etwa der Hälfte der italienischen Weinbaugebiete, wenn dann meist auch nur in einer einzigen DOC. Wir haben einen süßen Muskatwein aus Ligurien verkostet,

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Wein mit Zug – Schäfer-Fröhlichs Felseneck Kabinett

Das Weingut Schäfer-Fröhlich ist bekannt für seine, auf Herkunft und Terroir fokussierende Philosophie. Tim Fröhlich strebt nach Weinen, die Feinheit, Eleganz und eine klare Herkunftsprägung besitzen und ist überzeugt, dass Riesling in der Lage ist, die Herkunft am besten widerzuspiegeln.

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Riesling Auslese Goldloch mit tollem Abgang

© Deutsches Weininstitut (DWI)

Schon der vor 3 Jahren verkostete Riesling Kabinett Dorsheimer Pittermännchen 2021 des Schlossguts Diel war ausgezeichnet. Diesmal stand eine Riesling Auslese 2023 des Weinguts aus der Lage Dorsheimer Goldloch an. Obwohl die beiden Lagen aneinander grenzen, gedeihen die Trauben auf unterschiedlichen Böden. Ist der Schiefer im Pittermännchen prägend, so ist die würzige, oft leicht rauchige Nase des Goldloch wohl auf das, unter den stark kieshaltigen Lehmböden liegende Urgestein des Unterbodens zurückzuführen. Mit einer Steigung von bis zu 55% erfordert die Lage einen hohen Arbeitseinsatz. Andererseits sorgt diese Steigung, zusammen mit der süd- bis südwestlichen Ausrichtung der Lage für eine sehr gute, die Reifung fördernde Sonneneinstrahlung.

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