Weinbaugebiet

Gab es Mitte des 19. Jahrhunderts noch Weinbau auf 100.000 Hektar so existieren heute nur noch etwa 12.000 Hektar Rebfläche in den fünf unterschiedlichen Weinbauregionen (Axarquía, Norte, Montes de Málaga, Manilva und Serranía de Ronda) der Provinz Málaga. Die Rebflächen erstrecken sich auf Ausläufern der Sierra Nevada bis in Höhen von 1.000 Meter mit einer Vielzahl unterschiedlicher Mikroklimata und Böden.

 Weinbaugebiete Malaga Anbaugebiete

Neben mit Lehm durchsetzten Böden, angereichert mit Sand und Glimmer findet man ebenso  verwitternde Schieferböden (Axarquía, Montes de Málaga), Kreideböden im Westen (Manilva) und kalkhaltige Böden (Serranía de Ronda, Norte).

In den südlich am Meer gelegenen Gebieten Axarquía, Montes de Málaga und Manilva herrscht generell ein mildes mediterranes Klima, während im Landesinneren (Norte, Serranía de Ronda) kontinentales Klima mit sehr heißen, trockenen Sommern und kalten, frostigen Wintern vorherrscht. In den Gebieten nahe des Mittelmeers fällt zwischen 300 und 700 mm Niederschlag im Jahr, im Landesinneren ist es niederschlagsreicher. Dort sind, insbesondere in Weinlagen von 600 bis 1.000 Meter, die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht sehr ausgeprägt und tragen so zur Ausbildung  sortentypischer Aromen bei. Rund 3.000 Stunden Sonne im Jahr sorgen für hervorragende Bedingungen zum Reifen als auch zum anschließenden Trocknen der Trauben.

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