Südtirol – feinherb bis süß

Rund 70 % der Südtiroler Weine werden von Genossenschaften erzeugt, sie gehören mit zu den Vorreitern der Qualitätsentwicklung. Bei der diesjährigen Weinreise nach Südtirol stand die Kellerei Bozen auf dem Besuchsprogramm. Der Neubau der Kellerei hat nicht nur architektonisch für Aufsehen gesorgt. Mit rund 40 Millionen ist diese die teuerste bisher in Südtriol. 220 Mitglieder der Genossenschaft bewirtschaften rund um Bozen etwa 350 Hektar Rebfläche, die zwischen 200 und 900 Metern Höhe liegen. Für Lagrein und St. Magdalener ist die Kellerei bekannt, sie hat aber … Weiterlesen “Südtirol – feinherb bis süß”

Macvin – Tradition des französischen Jura


Macvin Blanc du Jura Château d'Arlay

Der Name Macvin erinnert eher an Schottland als an das französische Weinbaugebiet Jura, in welchem die Herstellung von Macvin eine lange Tradition hat. Bereits im neunten Jahrhundert soll er unter dem Namen Maquevin bzw. Marc-vin existiert haben. Der Name Marc-vin gibt den Hinweis, dass der Macvin aus dem, in Frankreich Marc genannten Tresterschnaps und Wein besteht, also zu den alkoholverstärkten Weinen zählt.

Allerdings trifft dies nicht ganz zu, da die Macvin laut den AOP Regeln aus Most hergestellt werden, was jedoch nicht ausschließt, dass … Weiterlesen “Macvin – Tradition des französischen Jura”

Australischer Semillon – „Aktions-Dessertwein“

Das Weingut De Bortoli wurde bereits vor 90 Jahren von dem, aus dem italienischen Treviso nach Australien ausgewanderten Vittorio De Bortoli gegründet. Jedoch erst mit dem Noble One Botrytis Semillon, aus dem zum Familienbesitz zählenden Weingut Bibul in Riverina, wurde das Weingut über Australien hinaus bekannt. Heute gehören der Familie De Bortoli Weingüter mit rund 820 Hektar Rebfläche in den Weinbaugebieten Heathcote, Hunter Valley, King Valley, Riverina, Rutherglen und Yarra Valley.

Den verkosteten Wein, den Family Reserve Semillon 2016 von De Bortoli hatte ich … Weiterlesen “Australischer Semillon – „Aktions-Dessertwein“”

Vom Föhn gereift – Jurançon

© La Cave de Gan Jurançon
© La Cave de Gan Jurançon

Rund 1500 km trennen das Alpenvorland südlich von München und Jurançon in Frankreich, trotz dieser Entfernung haben beide jedoch eine klimatische Gemeinsamkeit: den Föhn, einen immer wieder aus südlicher Richtung wehenden trockenen warmen Fallwind von den Bergen. In Weinbaugebieten die nördlich am Fuß der Alpen liegen, können so im Herbst die zur Produktion eines Süßweins vorgesehenen Weintrauben am Stock trocknen und rosinieren, wobei sich die Zucker natürlich konzentrieren. Ein bekanntes Beispiel für einen Süßwein, der vom Föhn profitiert, ist ein Flétri aus dem Wallis.

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Port aus Cima Corgo

© www.greatwinecapitals.com
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Auf der Forum Vini, im November 2018 in München gab es neben vielen trockenen Weinen auch einige süße Exemplare und darunter auch Portwein. Zwei Portweine habe ich verkostet, der eine ein Magalhães LBV (Late Bottled Vintage) 2013 vom Typ Ruby der Quinta do Silval, der andere ein 10 Years Tawny Port von Vieira de Sousa.

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