
Schon der vor 3 Jahren verkostete Riesling Kabinett Dorsheimer Pittermännchen 2021 des Schlossguts Diel war ausgezeichnet. Diesmal stand eine Riesling Auslese 2023 des Weinguts aus der Lage Dorsheimer Goldloch an. Obwohl die beiden Lagen aneinander grenzen, gedeihen die Trauben auf unterschiedlichen Böden. Ist der Schiefer im Pittermännchen prägend, so ist die würzige, oft leicht rauchige Nase des Goldloch wohl auf das, unter den stark kieshaltigen Lehmböden liegende Urgestein des Unterbodens zurückzuführen. Mit einer Steigung von bis zu 55% erfordert die Lage einen hohen Arbeitseinsatz. Andererseits sorgt diese Steigung, zusammen mit der süd- bis südwestlichen Ausrichtung der Lage für eine sehr gute, die Reifung fördernde Sonneneinstrahlung.

Bei deutschem Süßwein nimmt Riesling einen sehr wichtige Rolle ein. Mit in die erste Reihe gehören für mich dabei auf alle Fälle Rieslingauslesen von der Mosel. Verkostet haben wir dieses Mal die Riesling Auslese Pündericher Marienburg Fahrlay 2017 des Weinguts Clemens Busch. Das Weingut Busch in Pünderich an der Mosel, repräsentiert durch Rita und Clemens Busch sowie ihrem Sohn Johannes, bearbeiten etwa 20 Hektar Rebfläche. Der größte Teil davon gehört zur Großen Lage Marienburg, der kleinere Anteil zur angrenzenden Ersten Lage Nonnengarten. Mit einem Anteil von 99% ist die Sorte Riesling dominierend.
Biologisch wird das Weingut seit



Mascarpone-Eis mit ofengerösteten Erdbeeren gab es zum Nachtisch, dazu eine Pius Auslese 2022 vom Weingut Klaus Peter Keller. Ein sehr bekanntes Weingut, vor allem durch seine eleganten trockenen Riesling-Weine, aber eben auch durch seine Süßweine, die mit zu den Besten zählen.
